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Ciao Bella Sardegna! Tagebuch

Dieses Thema im Forum 'Reiseberichte' wurde von con piacere gestartet, 17 Oktober 2015.

  1. Frank

    Frank Sehr aktives Mitglied

    Doch doch , Xandra , die Agaven gehören dort zum Panorama dazu , genau wie die Lantanablümchen u.a. .... :p , ausserdem verdeckt die Agave nichts was oben bei Eckart als Schattenrätsel gepostet wurde .....

    aber ich bin ja flexibel ....;)
    11.10.2016 275.JPG

    ...sonnige Grüsse aus Südsardinien,25 Grad , Frank.
     

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  2. daisyno

    daisyno Sehr aktives Mitglied

    sorry eckart, aber ich muss schnell mal was zu xandras agavenpinsel-einwand sagen:

    für mich gehört er auch dazu und ist abends bei entsprechenden getränken besonders attraktiv


    CIMG6462.JPG
     
  3. xandra

    xandra Sehr aktives Mitglied

    Viel besser Frank.
    Schau, hab meine extra vorher abgeschnitten
    (Schbäsle:D)

    P1050373.JPG
     
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  4. con piacere

    con piacere Sehr aktives Mitglied

    16.10.

    Erst einmal allen, die hier Ihr "Entzücken" mir und allen anderen natürlich auch offenbarten, meinen Dank! Da macht es Freude sein Erlebtes nieder zu schreiben, sich zu verschreiben :D (ohne Lektor im Hintergrund), mal anzuecken, was schelmisch zu betrachten.
    Vielen Dank!
    Im übrigen: für die Übersetzungen vom Italienische ins Deutsche war immer Google dran "Schuld".;) Ich meinte es auch (klein geschrieben) angegeben zu haben.

    Wie Ihr lesen könnt - jetzt grad habe ich Internet, bin auf Deck 8 an der Lidobar. Nix mit Alkohol über 5% - schon das Alster/Radler war teuer genug;).

    Ach, eigentlich ist das kein Abreisetag. Klar, der Wolkenlose Himmel hatte die Temperaturen unter die 15 Grad Marke gedrückt - heute früh um 8. Und ja, bevor wir auf dem Berge waren machte es schon Piff/Paff. Frühstück auf der Veranda (im T-Shirt) und anschließend runter ans Meer. Die Wellen hatten zwar abgenommen, kamen aber "ruhiger". Schon beim Frühstück konnten wir die Server sehen und zum Gegensatz zu mir: Sie standen auch mal (ist aber auch eine andere Sportabteilung..). Insgesamt 5 sah ich die scheinbar gar keine Lust hatten auf zu hören. In Pistis füllte sich der Strand. Jugendliche machten eine Strandparty. Musik kam herüber. In Torre hatte man die Nacht am Strand verbracht und geangelt.

    Nun, irgendwann ist es Zeit - ein letztes mal rein - gegen die Wellen hechten.
    Sachen gepackt und alles so im Auto verstaut, das die notwendigen Sachen für das Schiff griffbereit. Die Sicht war klar und so viele Momente die einen entzückten. Ob die Sicht auf den L. Omodeo - die Berge vor Nuoro. Tja Ihr kennt das ja, alles ist Vertraut und man muss nun Abschied nehmen - von der Insel des Herzens.

    Nicht gerast - der Vorschrift halt. Hält die Tankgesamtkosten unten. Soweit wie möglich. Auf den Schnellstraßen Preise von über 1,45 (Diesel) gesehen. 1,27 bis 1,30 € waren eigentlich die Regel. Im Vergleich: meine Favoriten in der Tankapp für den Raum um Hannover 1,08 bis 1,10 €.

    So, Ihr habt hier noch viele schöne Bilder heute reingestellt - da ist mein Foto: Blick auf Golfo Aranci mit Fähre vom Berge aus deplatziert.
    Abendessen: wollt Ihr nicht wirklich!

    Einen Bericht wird es noch geben: Die Reise Buchbesprechung. "Die Geschichte Sardiniens" - kann eigentlich nicht als Buch bezeichnet werden. Natürlich mit einigen schelmischen Überlegungen von dazu.

    Könnt Euch schon drauf freuen oder bloß ja nicht.....whistling

    Euch allen eine schöne Zeit!
    Eckart
     
  5. Ulkmelk

    Ulkmelk Mitglied

    Ohje schon ist der Urlaub vorbei ,dann wünsche ich euch eine gute Heimreise und willkommen in Deutschland, ist ja auch schön
     
  6. con piacere

    con piacere Sehr aktives Mitglied

    Die Sarden - Wie Sardinien das wurde, was es jetzt ist oder warum so mancher nicht von Sardinien lassen kann.
    Teil 1

    Vorwort:

    Also, ich habe hier doch schon öfters im Forum gelesen: die Sarden müssten dieses und jenes, die Sarden haben dieses und jenes und die Sarden können dieses und jenes. Ja, die Sarden sind schon speziell. Oder?

    Ich fragte mich: wer sind denn nun DIE SARDEN?

    Hier in der kommerziellen Abteilung, dem Sardinienshop.de, wurde ich auf die Broschüre: "Die Geschichte der Sarden" aufmerksam und ich machte die 9 Euro locker. Dachte: das lese ich während meiner diesjährigen Reise auf der Insel und dann werde ich ein bisschen "schlauer" sein.

    Erst einmal war ich nach dem ersten Durchblättern Überrascht. Laut Shop Veröffentlicht 2007. Gedruckt im Mai 2010 - aber da wird behauptet: Sardinien besteht jetzt aus 4 Provinzen - dies mit Grafik. Ich wusste aber - seit 2001 sind es 5 Provinzen. Was hatte ich da erworben?

    Tja, der Prof. Francesco Cesare Casula hatte 1994 "La storia di Sardegna" (Die Geschichte Sardiniens) veröffentlicht. Dieses Werk wurde übersetzt in das Deutsche, ohne nun die Geschichte Sardiniens weiter zu schreiben bzw. das Ende aktualisieren zu lassen.

    Fazit: der deutsche Käufer wird ein wenig mittels den Jahresangaben 2007 und 2010 unter weglassen der Angabe 1994 "veräppelt", denn dieses Buch hat den "Wissensstand" von 1994 und nicht von 2007.

    Aber um zu verstehen, wer die Sarden sind, woher sie kamen, was Ihnen wichtig ist, dafür ist es gut. Schließlich wollte ich etwas über die sardische Vorgeschichte, das Altertum, das Mittelalter und Neuzeit (bis Ende II. Weltkrieg) erfahren.

    Nun aber mal angefangen:

    Schon vor mehr als 6000 Jahren vor Christus wurde die Insel immer mal von Menschen "besucht". Ja, Tourismus gab es schon immer. Diese Menschen kehrten dann Heim - oder reisten einfach weiter - so schnell wie heute ging das Reisen ja nicht. Zumindest hatte es sich aber herumgesprochen wie schön Sardinien ist und so siedelten sich Menschen ab etwa 6000 vor Christus auf Sardinien an. Sie kamen vom Italienischen Festland, von der Iberischen Halbinsel = Spanien/Balearen (waren aber noch keine Deutschen/Germanen dabei. Malle wurde ja erst viel, viel später Interessant :D) und aus Afrika. Später noch die Türken und die Griechen. Araber nicht vergessen.


    So schreibt der Professor: "Aus diesem Grund kann man behaupten, dass es auf Sardinien niemals nur ein einziges Volk, sondern im Gegenteil zahlreiche verschiedene Volksstämme gab."


    Ja und die mussten sich auch erst einmal zusammenwachsen (jetzt nicht an das Zitat von Willi Brandt denken). Das ging vermutlich meist mit handfesten Auseinandersetzungen daher. Aber Sie haben es geschafft, das zusammenwachsen. Hat aber auch mehrere Tausend Jahre gebraucht (könnte also zwischen Ost und West in „D“ noch dauernwhistling). Beleg: ob nun im Norden - Osten - Süden - Westen, es entstanden Wohnanlagen, Festungen, "Nuraghe" (1500 v. Christus) genannt. Sie sind eigentlich immer gleichen Baumusters. Auch wurden die Menschen überall im Lande auf gleicher Weise bestattet. Sie entwickelten und lebten eine gemeinsame Kultur. Sie haben sich also nicht nur bezüglich des Austausches "Handfester Argumente" auf dem Felde getroffen, sondern auch zu anderen Dingen und der Austausch der Gene gehörte sicherlich dazu. Die Menschen wussten aber: so etwas Schönes am Wasser/Strand zu bauen ist sinnlos, da schlecht vor Angreifern zu schützen. Also auf die Insel ankommen und ab in das Landesinnere (das ist ja nun heute etwas anders ;)). Sie wurden/waren also keine Fischer. Man bedenke, von der Su Nuraxi bei Barumini zu Fuß mal eben Fischen gehen - ohne Auto. Daher findet man auch die vielen Nuraghen (etwa 7000 sind heute bekannt) im Landesinnern und nicht in Strand nähe.
    IMG_2929.jpg in Villamar aufgenommen (2008)

    Der Handel war schon immer ein fester Bestandteil bei der Entwicklung des Miteinanders auf unserer Erde. Die Phönizier spielten in dieser Zeitepoche in der Champions League. Sie fanden die Küsten von Sardinien als ideale Zwischenstationen und bauten (mit Erlaubnis der Stammeshäuptlinge) ab 1000 v. Christus Handelsplätze/Städte auf. So Caralis, Nora, Bithia, Sulci, Tharros, Bosa, Torres und Olbia. Und natürlich trieben sie auch Handel mit den Sarden. Und da haben sich also bestimmt auch Männlein und Weiblein getroffen - also da gab es auch einen Austausch von Genen.

    Aber die Phönizier waren nicht die ein zigsten. Karthager/Punier und natürlich die Römer, Wandalen, Byzantiner.

    Alle wollten aber mehr als nur einen Handelsplatz. Und so wurde das ganze Sardinien letztendlich erobert. Ganz Sardinien? NEIN!
    Eine kleine Ausnahme gab es da: das Gebirgsland Barbagia. Die Römer bauten sogar mehrere Limes drum herum um sich zu schützen. Kommt Euch das bekannt vor? Ja, natürlich! Da scheint doch René Goscinny die Geschichte von Asterix und Obelix mit dem Uneinnehmbaren Dorf, einfach von Sardinien an die Atlantikküste, nahe Ärmelkanal, "versetzt" zu haben.

    IMG_5225.jpg

    Und ich möchte noch anmerken: nicht immer haben Soldaten Krieg gespielt, oder Wache geschoben. Wo Soldaten es gab, war natürlich auch eine "Nachhut" mit diversen Aufgaben. Es musste gekocht werden, Verwundete gepflegt werden, usw. Also beide Geschlechter waren da vertreten und so ein Soldat hatte auch mal Ausgang, brauchte Ablenkung, wollte sich in anderen Dingen beweisen, Spaß haben, glücklich in der Zweisamkeit sein. Also da gab es auch einen Austausch zwischen den Genen ----------------- ganz bestimmt.

    Und die Römischen Soldaten waren nicht alle in Rom geboren. Sie wurden ja Rekrutiert aus ganz Europa - also fast whistling.

    Wenn man, wie die Sarden über Jahrhunderte, auf doch begrenzten Raum mit Menschen zusammenlebt, die eine andere Sprache sprechen und auch eine andere Kultur leben, so ist es förderlich deren Sprache zu lernen und auch die Kultur anzunehmen. Zumal die anderen in der Überzahl sind. Eine gemeinsame Sprache bedeutet eine wesentlich verbesserte Verständigung, weniger Streitpotenzial. Auch bei den Kulturen war es besser die Römische Kultur nicht von vornherein absolut abzulehnen, sondern sich zu arrangieren. Zumal es ja auch Schnittpunkte in den Kulturen gab - z.B. die Astrologie (Sternenkunde). Kurzum, um so viel wie möglich an Eigenständigkeit zu erhalten, gaben die Sarden das auf, auf das sie verzichten konnten. Das bewerte ich als schlau gemacht und es war sicherlich nicht einfach umzusetzen.

    Die Byzantiner teilten dann Sardinien in 4 Bezirke auf. Ein Judex mit Sitz in Caralis (Cagliari) verwaltete das Ganze.

    Nun kamen die Araber und versuchten Sardinien zu erobern. Um das zu verhindern erhielten die 4 Statthalter von Calari, Torres, Gallura und Arborea die politische und Militärische Macht. Das wurde um 900 nach Christus ausgenutzt. Sie erklärten sich Unabhängig und nannten sich jetzt selbst König.

    Dabei blieb aber der Einfluss der Urkunftsregionen doch erhalten. Zum Beispiel Alghero hat bis heute seinen spanischen Touch erhalten. Hat dies etwas mit den Genen zu tun?

    Diese Königreiche hatten von Anfang an die Demokratie eingeführt. So schreibt der Übersetzer vom Professor:

    "Entscheidungen traf nicht der König, sondern die in einem Parlament Corona de Logu genannt versammelten Volksvertreter".

    Man suchte sich verbündete. Vor allem Pisa übte großen Einfluss aus. Und natürlich die Katholische Kirche = der Papst. Und immer wieder Krieg.

    1324 war es dann soweit. Jakob II. von Aragon und die Könige von Arborea gewannen gegen Pisa (auf Sardinien) und gründeten den Staat "Königreich Sardinien und Korsika". Das Haus Aragon eroberte 1409 durch einen Sieg bei Sanluri die Sarden und so hieß nun Sardinien "Königreich von Arborea". 1479 hat Spanien das ganze übernommen (ohne Korsika) und so kamen die 4 Mohren in das Staatswappen.

    Gerundet 400 Jahre waren die Spanier "in". So ist in der Broschüre zu lesen:

    " Zahlreiche spanischen Traditionen, Bräuche, sprachlichen Ausdrucksweisen und Lebensgewohnheiten wurden aufgenommen, die noch heute im Trachtenumzug von Sant'Efisio in Cagliari (am 1. Mai) der Cavalcata (einem Reiterspektakel am vorletzten Sonntag im Mai) in Sassari und dem Redentore-Umzug in Nuoro (am 29.August) ihren Ausdruck finden".

    in Teil 2 geht es weiter...
     

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  7. con piacere

    con piacere Sehr aktives Mitglied

    Teil 2

    Nun spielten die Gene zwischen Philipp von Bourbon und dem Erzherzog Karl von Österreich verrückt. Man nennt das „Erbfolgekrieg“. Das war 1708 und das Ergebnis war: die Sachertorte kam auf die Insel!-----????---- Natürlich nicht?! Es wäre möglich gewesen: lt. Wikipedia „Vorläufer der Sachertorte finden sich bereits im 18. Jahrhundert, etwa in Conrad Haggers Kochbuch (1718) oder in Gartler-Hickmanns „Wienerischem bewährtem Kochbuch“ (1749). Nun, die Österreicher waren nun die Chefs und spätestens jetzt kam also die Deutsche Sprache auf die Insel. Ok, was man so Deutsch nennt......:) ;) Ja und wenn nicht schon geschehen, so kamen also auch aus dem deutschsprachigen Raum jetzt Gene nach Sardinien. Oder verließen Sardische Gene Sardinien Richtung Mitteleuropa.

    Die Spanier waren sauer in Form Kardinal Alberoni, der 1717 nun Sardinien wiederbesetzte. 1718 wurde das beendet (so geht es ja nun auch nicht) und in London wurde geregelt, die Herzöge von Savoyen bekamen das sagen und sie führten Italienisch als Amtssprache ein. 1799 war es Napoleon, der die Herzöge dazu brachte 15 Jahre in Cagliari zu leben. Waren bestimmt nicht die schlechtesten.
    IMG_2962.jpg ob sie solche "Wanderstöcke" benutzten ist nicht belegt. IMG_2988.jpg

    1847 verzichteten die Sarden freiwillig auf die staatliche Unabhängigkeit und vereinten sich mit dem Piemont, um ein gemeinsames Parlament, eine gemeinsame Gerichtsbarkeit und eine einzige, gemeinsame Regierung in Turin zu bilden. Das vereinigte Königreich Sardinien wurde mit der „summa potestas“, d.h. mit der Befugnis internationale Abkommen zu schließen, vollendet.

    1848 begannen die italienischen Unabhängigkeitskriege, die dreizehn Jahre von den Königen Sardiniens geführt wurden und zur politischen Einheit Italiens führen sollten. Am 17. Mai 1861 änderte das Königreich von Sardinien seinen Namen in Königreich von Italien. Sarden gründeten Italien!

    1946 entstand durch Volksabstimmung die Republik Italien. Natürlich mit Sardinien. Seit 1948 besitzt die Region einen Autonomiestatus und verwaltet sich selbst.


    Zusammengefasst:

    Sardinien hatte nicht Ureinwohner, sondern Besucher, die es für lohnenswert hielten auf Sardinien zu leben. Diese Besucher kamen aus allen Himmelsrichtungen der Erde und so entstand etwas Neues, weitsichtiges, zurückhaltendes (erst mal schauen was da kommt), den Konsens suchend, die Ruhe „weghaben“, mit beiden Füßen auf dem Boden stehen, herzliches. Dabei wurden diese Menschen oft enttäuscht und natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel.

    Sardinien lebte nicht am Rand des Geschehens, sondern mittendrinn. Dabei haben sie es geschafft Ihre Wertvorstellungen den Möglichkeiten entsprechend zu erhalten. Nicht umsonst findet man in vielen Gemeinden heute auf Sardinien drei Flaggen nebeneinander aufgestellt. Die Sardische, die Italienische und die Europäische. Um das Sardische zu erhalten benötigt man sicherlich das Italienische und Europäische.

    Dabei ist ein kommen und gehen, ein großer Austausch selbstverständlich. Jeder der auf der Insel lebt/wohnt, jeder Besucher hinterlässt Spuren und verändert somit. Der eine viel, der andere halt nur ein bisschen. Darauf kommt es aber nicht an, auf das einzelne. Das Ganze ist den Sarden wichtig. Das sollte jedem von uns bewusst sein, wenn wir über „die Sarden“ reden.

    Wäre noch was zu den "Genen" zu schreiben.

    Letztendlich trafen sich aus ganz Europa Menschen auf Sardinien und pflegten den Austausch allem Möglichen. Es ist also gut möglich (natürlich "nur" eine Behauptung), dass jeder von uns, der die Liebe zur Insel entdeckt hat, ein - oder gleich mehrere - typische Gene der Sarden in sich trägt und deshalb so vernarrt und verliebt in die Insel ist. Sehnsucht bekommt, wenn er von Sardinien hört und liest, usw.

    Natürlich könnte man nun eine Genuntersuchung an sich durchführen lassen. Aber lohnt sich das? Ich glaube nicht - besser man glaubt es einfach und hat so eine schöne Begründung warum man doch immer wieder Sardinien besuchen muss. So ein bissel: "muss doch schauen ob zu Hause alles in Ordnung ist". Das Geld, was man für die Genuntersuchung hätte ausgegeben, das kann man nun für den Besuch auf der Insel viel besser nutzen!

    Tja, und so trafen wir am Abreisetag einen Schweizer, der aber schon lange auf Sardinien lebt und seinen Freund, „Vater Filice“ besuchte. Er erzählte uns wie fleißig und emsig das ganze hier Padre Filice hat aufgebaut. Und so fragte ich „Padre Filice“, „wo bist Du geboren?“ Und seine Antwort: in Kalabrien….

    Euch allen ein gesundes, erfreuliches Jahr 2017 mit schönen Erlebnissen auf der Insel Sardinien!

    Eckart
     
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  8. LA -Lorenz

    LA -Lorenz Sehr aktives Mitglied

    Super geschrieben Eckart, macht echt Laune das zu lesen.

    Schöne grüße aus Alghero
    Lorenz
     
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  9. bernd

    bernd Sehr aktives Mitglied

    Eckard vielen Dank,
    habe es ausgedruckt kann es dann in ruhe lesen .
    L.G.
    Bernd


    Eine sehr schön Behauptung.

    Auf mich 100% zutreffend .

    Begründung:

    Bei Facebook nach Verwandtschaft meiner Mutter gesucht,gefunden,glücklich.

    Neugierig geworden meinen Nachnamen BORUTTA eingegeben.

    Was dann geschah .hat mich sehr gewundert.

    Dort stand doch der Name BORUTTA für eine Ortschaft auf Sardinien Siehe Fotos

    Ich wusste nur das von der Seite meines Vaters alle aus Der Ecke Schlesien stammten .

    Schlesien und Sardinien wie passt das zusammen (nach Deiner Behauptung passt es halt.)

    Bin auch nicht böse darüber.

    Auch wenn meine Recherchen bei meinem Besuch in Borutta noch nicht beendet sind , gibt es doch für mich eine Schlüssige Lösung.

    Mein Vermieter (Sarde) erzählte mir das Kinder welche nicht erwünscht waren in der Kirche des Ortes abgelegt wurden .
    Solche Kinder bekamen dann den Namen des Ortes.

    Da es in Borutta die Basilika San Pietro di Sorres gibt und Pater ,Mönche, Bischof und Kinder bekommen , sich schlecht mit dem Christlichen

    Glauben vereinbaren .könnte es ja durchaus möglich sein. USW.

    Ob mein Ur,Ur,Ur,Ur,Ur,Ur,Ur,Opa wohl ein Bischof War?

    Auf jeden Fall ist die Sehnsucht nach Sardinien SEHR GROß?

    Sardinien ist eben irgendwie anders.

    L.G.
    Bernd Borutta
     

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  10. luna sarda

    luna sarda Aktives Mitglied

    Ich bin sicher, dass ich auch einige sardische Gene in mir habe - anders ist die Leidenschaft für diese Insel trotz aller Widrigkeiten, die uns im Laufe der Jahre begegnet sind (weniger seitens der Menschen - eher von Seiten der kommunalen und regionalen Vertreter des Staates) nicht zu erklären.
     
  11. con piacere

    con piacere Sehr aktives Mitglied

    @bernd Es freut mich Dir Informationen gegeben zu haben die Dich in Deinen Nachforschungen helfen.

    Als Pastorensohn kann ich zu Deiner "Frage" sagen: Pastors Kinder, Müllers Vieh....gedeihen selten oder nie ;)

    Allen ein Dankeschön für das viele Lob zu obiger Arbeit. Danke, freue mich.:)
     
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  12. CiaoCiaoSardegna

    CiaoCiaoSardegna Sehr aktives Mitglied

    Ciao @bernd ,

    schöne Geschichte! Ist doch toll, einen Ort zu haben, der so heißt wie man selbst, oder?

    Den Ort zu meinem (eigentlich) italienischen Nachnamen gibt es auch, allerdings nicht in Italien, sondern in Norwegen, wie mir vor zig Jahren mal ein Freund berichtete, der in Norwegen in Urlaub war und dort das Ortseingangsschild mit unserem Namen für uns fotografiert hat. Mein Ururgroßvater war dann wohl ein Italiener mit norwegischem Migrationshintergrund ... ;)

    LG - Barbara
     
  13. bernd

    bernd Sehr aktives Mitglied

    Hallo Barbara,
    auf nach Norwegen ist Sehr Schön dort lohnt sich.
    Auf zur Suche nach dem Ururgroßvaters:)

    Wir finden das sehr schön vor allem da der Name Borutta nicht sehr oft vorkommt.
    Der.Besuch im Bürgermeisteramt war auch ein schönes Erlebnis .
    Ausweis gezeigt staunen ,kopieren dann eine Bestätigung mit dem Stempel Borutta und Unterschrft des Bürgermeisters.auf Dokumentpapier der Gemeinde war schon toll
    Auch die Kirche San Pietro di Sorres bei Borutta ist ein Besuch wert kleines schönes Museum und auch die Kirche sehr schön zu besichtigen.
    Dort haben wir erfahren das es keinen Bewohner mit dem Namen Borutta in der Gemeinde gibt.

    Bilder von San Pietro di Sorres

    Mal schauen ob die Möglichkeit besteht in den Kirchen Büchern nach zu sehen.Im September sind wir ja wieder auf Sardinien

    L.G.Bernd
     

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  14. Feuerpferd

    Feuerpferd Sehr aktives Mitglied

    Spannendes Projekt Bernd, dann bist Du ja jetzt so was wie der Ehrenbürger. Erzähl mal wie es weitergeht.
     
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